Gemälde
„Meine Bilder zeigen Visionen der menschlichen Existenz und umfassen Bereiche der Vorstellungskraft, des Begehrens, des Träumens und des Entfliehens aus dem Jetzt.“
Im Gleichgewicht, getragen von einer Welle aus goldenen Blättern, aus Federn, aus Vergangenheit.
Darunter Technik – sichtbar, lautlos, anonym. Nichts droht, nichts zerreißt.
Und doch liegt Spannung in der Ruhe.
Zwischen Ursprung und Aufbruch wächst etwas nach vorn – aus dem, was war, formt sich, was kommen kann.
Zwei Zustände – verwandt und doch gegensätzlich.
Das eine birgt, was werden will. Das andere entlässt, was war.
Geborgenheit trifft auf Bewegung, Hülle auf Übergang.
Ein leiser Dialog zwischen Rückzug und Öffnung – zwischen Innenraum und Aufbruch ins Ungewisse.
Ein Moment der Wandlung – nach innen gerichtet und voller Weite.
Zwischen Gedanke und Gefühl wächst Klarheit.
Nicht sichtbar. Doch spürbar.
Manchmal braucht es viele Federn –
um den Wandel zuzulassen.
Ohne zu wissen, was kommt –
einfach sein.
Ein Weg nach innen – und darüber hinaus.
Vom Versinken in Tiefe, durch das schimmernde Dazwischen, hin zu einem stillen Punkt, an dem sich etwas wendet.
Kein Aufbruch im Außen, sondern eine leise Aufrichtung von innen heraus.
Eine Bewegung, die bleibt, ohne laut zu werden.
Die Reise geht weiter
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